m Bundesland Hessen besteht bereits seit dem Jahr 2005 die gesetzliche Pflicht zum flächendeckenden Rauchwarnmeldereinsatz in Wohnräumen, und zwar

in allen Neubauten
nach allen Umbauten (Sanierungen, etc.)
in allen Bestandsbauten (alle bereits bestehenden Wohnungen und Häuser).

Die gesetzlich vorgeschriebene Nachrüstpflicht für Bestandsbauten endet am 31.12.2014, bis zu diesem Tag müssen im Bundesland Hessen Rauchmelder ordnungsgemäß an den richtigen Stellen platziert sein, und zwar in JEDER Wohnung. Die einwandfreie Funktion ist nachzuweisen, z.B. durch ordnungsgemäße Nachweisprotokolle. Wer, trotz gesetzlicher Vorschriften, die Montage noch nicht durchführen ließ und/oder nicht über entsprechende Nachweisprotokolle verfügt, der sollte dringend und in eigenem Interesse tätig werden.


In Vermieteten Wohnungen müssen Schlafräume und Kinderzimmer sowie Flure, über die Rettungswege von Aufenthaltsräumen führen, jeweils mindestens einen Rauchwarnmelder haben. Die Rauchwarnmelder müssen so eigebaut oder angebracht und betrieben werden, dass Brandrauch frühzeitig erkannt und gemeldet wird. Die Eigentümerinnen und Eigentümer vorhandener Wohnungen sind verpflichtet, jede Wohnung bis zum 31. Dezember 2014 entsprechend auszustatten. Die Sicherstellung der Betriebsbereitschaft obliegt den unmittelbaren Besitzern, es sei denn, die Eigentümerinnen oder die Eigentümer haben diese Verpflichtung übernommen.